
Einiges los hier am Wochenende im "
Ländle". Ich als Nichtschwabe hab es ja nicht so mit dem schwäbischen. Nein ich hab es schon
ehr gar nicht so mit der Sprache, dem Essen und der Kehrwoche. Trotzdem ist seit gestern das
Wort "
Ländle" auch für
mich ein wenig mehr heimatlicher geworden. Doch nun der Reihe nach.
Am Samstag haben wir uns wie viele viele
andere Menschen an der Aktion
Earth Hour beteiligt. Das
heißt eine
Stunde lang
Licht aus,
Kerzen an. Für mich ein ganz persönliches Highlight des Wochenendes.
Ich verstehe die Aktion als Zeichen der Hoffnung, als
Zeichen der Verbundenheit mit all
denen die daran glauben, das unsere Erde zu einem Ort werden kann an dem auch unsere Kindeskinder noch glücklich leben können.
Oftmals bin ich verzweifelt, wenn ich so offensichtlich ertragen muss, wie andere Menschen
sorg und rücksichtslos mit unseren
Ressourcen umgehen. Ich taumle oft genug zwischen
Hoffnungslosigkeit und Wut. Wobei ich leider oftmals eher ein hoffnungsloser Fall bin.
Umso mehr ging es mir
unter die
Haut, als ich Samstag
Abend 20.30 Uhr in unserer von Kerzen beleuchteten
Loggia stand und in vielen Fenstern auch eine Kerze entdeckt habe. Es war plötzlich ganz klar da, dieses Wissen "Es ist mehr als ein Licht in der Dunkelheit".

Dann am Sonntag die Wahlen hier. Ich bin sprachlos, und hoffnungsfroh und plötzlich ist das
"Ländle" irgendwie auch ein Stück mehr
meines. Wir werden sehen wohin der Weg geht. Ich habe wieder Mut.
Ich wünsche euch eine schöne Woche, ganz viel Sonne, und Hoffnung überall wo sie benötigt
wird.
Alles Liebe Martina