Freitag, 21. Februar 2014

Familie, Arbeit, Vereine ein ganz normales Leben - oder???




Die Tage rasen förmlich an mir vorbei. Ich konsumiere ein Hörbuch nach dem anderen, meine Kinder gehen in die Schule kommen nachhause, essen, schlafen. Ich räume auf, koche. Oberflächlich gesehen. Alles auf normal und doch mache ich mir mal wieder Gedanken darüber ob ich eine andere Struktur brauche.
Kommen die Kinder zu kurz, die Arbeit? Hängen wir zu oft am Handy, PC etc statt zu basteln, Gesellschaftsspiele zu spielen. Nutzen wir die Zeit Optimal und Was ist überhaupt optimal?  Muss es immer optimal sein ?

Wieviel Zeit ist genügend Familie und wieviel zu wenig? 

Eigentlich haben wir Sonntags Familientag aber in letzter Zeit krätscht uns da irgendein Verein immer rein. Nicht das ich es nicht gut finde das meine Kinder Hockey und Fußball spielen. Ich finde es sogar sehr gut. 
Nur wird unsere wenige Zeit dann sowieso kürzer. Ok, ich könnte jetzt auch sagen,  ich arbeite einfach nur noch vormittags und bin dann nachmittags immer zu hause. Aber die Rechnung hinkt dann auch irgendwie, spätestens am Ende des Monats, wenn irgendeine Rechnung noch bezahlt werden muß. Ach es ist ein Dilemma.

Wie ist das bei euch? Gehenlassen, Festhalten. Arbeit zu hause oder aufwärts?

In jedemFall ist Familie was für die Ewigkeit,  das beruhigt mich auch wenn die Ewigkeit einem hier und da mal ganz schön kurz vorkommt.

In diesem Sinne ein schönes Wochenende.
Alles Liebe Martina

Kommentare:

  1. Struktur, die beweglich bleibt. Bei uns haben sich z.B. die intensiven Familiengesprächs-Zeiten auf das Nachtessen und anschliessend verschoben... bis eines aufsteht und sagt, ich muss noch lernen, arbeiten, an eine Sitzung.
    Gemeinsam-zu-Hause-Zeiten nicht mit bügeln verplempern, sondern mit Kuchen-und-Tee-Zeit. Nur schon im selben Zimmer am Computer hangen, kann gut sein...
    So wie wir unsere Familienzeit immer wieder neu erfinden müssen, werdet ihr das auch schaffen.
    Die Zeit vergeht! Wenn du sie genossen hast, bleibt sie im Herzen..
    Du machst es gut
    Herzlichst
    yase

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  2. Liebe Martina,

    da bin ich unendlich dankbar, dass ich sowieso von Zuhause aus arbeite - das Gefühl, DA zu sein, ist beruhigend.
    Dennoch haben auch wir hier eigentlich bloß den Sonntag, um alle zusammen zu kommen - und gerne hat dann jeder auch mal Zeit nur für sich...
    Das ergibt sich bei uns spontan, wir nehmen uns nicht allzu viel vor.
    Nebeneinander im Wohnzimmer sitzen, jeder liest... ist irgendwie trotzdem Gemeinsamkeit erleben, oder?

    Mit den Vereinen haben wir es bislang nicht so ... es wurde viel probiert die letzten Jahre, aber nichts konkret weiterverfolgt. Leider, da sind wir noch etwas am Suchen. Was passt für wen?
    Und wieviel Zeit möchten wir investieren?
    Ich finde es gar nicht so einfach.

    Liebe Wochenend-Grüße an Dich und Deine Familie,
    Papagena

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