Donnerstag, 5. März 2015

Blickfang Frühling

Ich hab ernsthaft den ganzen Februar nicht eine Post geschrieben. Dabei ist es hier umtriebiger den je.
Wir waren in München auf der Inhorgenta husch hin und husch zurück. Meine Kinder hatten Faschingsferien. Ich war in Köln zum Karnelval. (ein echtes Februarhiglight) und über allem steht die Vorbereitung für die Blickfangmessen in München und Stuttgart. Ich habe viel zu, die Arbeit reicuht vom Herstellen von Schmuck über Messestand sortieren, bauen und alles dann auch nich schick präsentieren. Wie immer ist man in so einer Zeit zehn Leute gleichzeitig.
Und doch ich habe ihn bemerkt. Der Frühling kommt mit großen Schritten. Die Vögel machen morgen schon mords Geschrei (wunderschön) und es ist auch schon viel heller wenn ich aufstehen muß.
Ich warte sehnsüchtig auf die Freibadsaison und auf das erste Mal keinen Socken tragen.
Mein Kopf ist so beschäftigt die ganze Zeit das ich das kleinste Glück als das Größte empfinde. 

Und wer weiß vielleicht sehen wir uns noch auf der ein oder anderen Messe. Ich würde mich freuen. Und nicht vergessen bisdahin genießt den Frühling.




Alles Liebe Martina



Donnerstag, 29. Januar 2015

Werkbuch No 2 oder "Alles was mir heilig ist"


Heute ohne viel Worte dafür mir umsomehr Bildern. So sehr ich es liebe Schmuck zu machen, so sehr lieben die Menschen die mir geholfen haben diese Idee von einem Shooting umzusetzen, ihren Beruf. Es war eine Freude mit euch arbeiten zu können.
Das sieht man den Bildern an und so neige ich meinen Hut und bedanke mich bei:

Fotografie:                Rebecca Conte  Timeless Wedding Photography
Haare und Makeup:  Kathrin Vucak    hair & make up
Blumen und Deko:   Giesela Spielvogel- Kath  Die Kathe
meinen lieben Modells :  Sandra, Giesela und Uwe

meiner Familie und den ganzen Helfern im Hintergrund, ohne die es weder Waffeln noch Suppe geben hätte. Ohne die keine Kette an ihrem Platz gewesen wäre, und die Ringe weiß Gott wo im Wald gelandet.
Nun kommt dann demnächst die Printversion und ich auch darauf freue ich ich sehr.

Alles Liebe, die heute ganz staunend schweigende, Martina























Donnerstag, 8. Januar 2015

Am besten ist das Gute

Mein Arbeitsweg auf dem Fahrrad führt mich morgens immer mitten durch den Schulcampus meiner Kinder. Ich bleibe dann oft kurz eine Weile mitten auf dem Weg stehn und bestaunde die Fenster, die gerade jetzt, da es morgens noch immer dunkel ist schön hell erleuchtet sind.

Hinter jedem Fenster das gleiche Bild. Köpfe von Schülern und Torsi vom Lehren die an der Tafel oder dem Smartboard stehen. Inhalte vermitteln, Zahlen ermitteln...

So ähnlich wie ein Adventskalnder bei dem alle Türchen schon auf sind.

Heute morgen  war da dieser Gedanke der sich bei genauerm hinsehen doch er nicht so gut anfühlt.
Ich dachte ernsthaft. " Da sind sie nun all diese Lehrer (stellvertretend für viele andere) und machen aus unseren Kindern die Besten."

Scheiße --- Die Besten. Ich will garnicht das meine Kinder die Besten sind. Macht es heutzutage nicht einfach viel mehr Sinn die Guten zu machen. Ist das nicht die wirkliche Herausforderung. Was bringt uns der, der am besten Geschichtszahlen aufsagen kann, der Beste im Binomische Formeln ausrechnen, der Beste in der Buchpräsentation, in der Selbstpräsentation?

Die Guten sind so viel wichtiger als die Besten, gerade heutzutage.

Die Guten sind die die Toleranz kennen, die Mitgefühl haben. Die Guten sind die die Argumente finden und nicht Waffen bauen, die Respekt haben und Feingefühl alles zur Rechten Zeit einzusetzen.

Im Moment brauchen wir ganz schön viele Gute. Beste gibt es sowieso immer nur ganz wenige.

Ich für meineTeil versuche nur in diesem einen Punkt mein allerbestes- Ein guter Mensch zu sein.
Ich versuche das an meine Kinder, an Freunde, an Menschen um mich herum weiterzugeben.

Das wäre doch schon was. Mal einen Tag nicht diesem wahnwitzigen Versuch hinterherhecheln das Beste zu werden, oder gar daran zu Glauben das man Besser ist als andere.
Das wäre wirklich mal was Gutes.

Alles Liebe Martina


Dienstag, 23. Dezember 2014

Machs Gut 2014 war schön mit dir...













So am Ende des Jahres häufen sich hier auf allen Blogs die Jahresrückblicke. Alle zieht sich in den Inneren Kreis der Familien zurück. Das ist auch bei mir nicht anders.  Heute am letzten Tag an dem die Hofgoldschmiede geöffnet hat wird es mal Zeit  den Werktisch zu Putzen und sich zu erinnern wie es so war das Jahr 2014. 
Es war in jedem Fall voll.  Voll toll

Es sind nicht nur die Daten und markanten Geschehnisse die ein Jahr schön oder schlecht machen. Es sind all die Dinge die passieren und an die wir uns erinnern wenn wir nicht mehr wissen in welchen Jahr das genau war. Es ist das ganzen Emotionle Hoch und runter was es wirklich spannend macht das Jahr. 

Hier mal meine persönliche Hoch und Tiefliste des Jahres:

Tief  s
 mhhhhhhhhhhhhhhhh

Schlafmangel und der innere Kampf vor Messen
die ewige Sehnsucht mehr Zeit mit meinen Kindern zu verbringen
das Ende des Sommers
kalte Füße
zuviel Schokolade auf der Hüfte

Hoch s 
und das ist ganz leicht

Meine Kinder, mein Mann, meine Familie
die besten Freunde der Welt die auch wenn ich so selten zeit habe immer für mich da sind
die Tollste und einzigste wunderbarste Isa als neuer Teil der Hofgoldschmiede
Sommer
genau drei Tage am Meer
Schokolade (scheiß auf die Hüfte)
die vielen lieben Kunden und ihre Geschichten
das Glück das meine Arbeit meine Berufung ist
unsere Katzen
das Medallion das ich für Claudia machen durfte
wählen gehen und die Wahl haben
unser Hof und unsere Haus WG
Dienstagsessen
Blumen
meine Adventsausstellung
die neue Kollektion und die damit kommenden Projekte für 2015
das Freibad im Sommer (ein ganz ganz großes Glück)
neue Möbel im Laden

Alles in allem ein ganz schön gutes Jahr das da geht. 2015 streng dich an du trittst in große Fußstapfen.

Alles Liebe Martina











Donnerstag, 4. Dezember 2014

das pralle Leben

Es ist eine gefühlte Ewigkeit her seit dem letzten Post. Gott sei Dank verdiene ich mein Geld nicht damit, wir würden verhungern. Derweil geht es hier im waren Leben prall zu. Das pralle Leben - will man ja immer und wenn es dann da ist, will man ins Bett. Fast schon als übers Wetter zu meckern. Das nutzt auch nix daher wird einfach das pralle Leben so prall angenommen wie es sich gehört.
Nach der Adventsausstellung hier im Laden folgt in riesen Schritten noch eine Messe. die Dekumo in Stuttgart. Morgen geht es los. Heute haben wir aufgebaut, Schmuck verpackt und den Laden wie üblich dabei verwüstet. Da sollte ich nächstes Jahr unbedingt dran arbeiten. Ich freue mich auf die kommenden prallen Tage. Sie bringen eine Ahnung von Vollen Stunden, vielen Menschen, Müdigkeit aber auch großen Spaß. Das pralle Leben wäre ja auch nicht das pralle Leben wenn es mittendrin aufhört. Vielleicht sehen wir uns ich würde mich freuen ansonsten bis bald.
Alles Liebe Martina

Dienstag, 4. November 2014

Gustav und Ruhe im Minutentakt

Nach der schönen Ausstellung in Dornbirn bin ich noch zwischen schwebend erleichtert und bezaubert. Darunter schwingt ein wenig Überarbeitung mit.


Die Ausstellung war der Hammer. Ich bin garnicht sicher ob es die schöne Landschaft, die besten Mitaussteller oder einfach die lässigen, großartigen, wundervollen Leute vom Vorarlberg sind die es zu einem Erlebnis machen dort ausstellen zu können.
Es ist warscheinlich die perfekte Mischung aus allem.


Hier im Altbau No. 15 ist es derweil ruhig. Ich bin so froh und mehr als dankbar das Jörg unser Leben hier am Laufen hält. Wäsche wäscht, Brot kauft und mich ermutigt bestärkt, mich liebt. Einfach so und sogar in in alten Jogginghosen .
Das ist ein unfassbares Glück und eine Kraft ohne die ich das alles nicht machen könnte. Keine Werkstatt mit Laden in der ich täglich min. 8 Stunden bin, keine Ausstellungen, kein Schmuck udn nebenher noch lässig dekorieren - nix.
Warscheinlich wäre ich auch noch eine grottenschlechte Hausfrau. Die Liebe aber hält mich, trägt mich und lässt mich lieben.
Es gibt keine Worte die das beschreiben die nicht schon mal von jemandem gesagt wurden, der besser schreiben kann als ich aber ich glaube ihr versteht genau was ich meine.

Am Wochenende konnte ich dann endlich mal Ausschlafen, ausschlafen und ausschlafen. Das war neben der Sonne und meiner Familie um mich, das Beste.

Doch nun geht es wieder auf in die neuen Woche. Bis Weihnachten geht es jetzt unsteht und hektisch weiter.
Es müssen noch ganz dringen Flyer entworfen und gedruckt werden, viele (und damit meine ich viele) Auftragstüten fertig werden, neue Kurse geplant, endlich mal die Terasse vor dem Laden wieder belebt, zwei Ausstellungen vorbereitet, Schmuck gebaut, Plätzchen gebacken, Geburtstags und Weihnachtsgeschenke besort werden, Adventskalender gebastelt ...... und am wichtigsten meinem Mann gesagt werden das er der großartigste, besonderste Mensch für mich ist.  (und das am besten jeden Tag, immer, andauernd weil es wirklich so ist)






Ach ja und die   Kinder ,mh ach ja kitzeln ;)

Alles Liebe Martina

Montag, 20. Oktober 2014

Der Herbstmops dieser Scheißer

Es kommt mir so vor als hat der Sommer die Zeit mit sich genommen.  Die Minuten rinnen durch meine Finger wie es der warme Sand am Meer es eigentlich tun sollte.

Das morgentlichen Aufstehn im dunkeln ist für mich genauso schlimm als ob mich jemand mit einem eiskalten Waschlappen wecken würde. Nur leider ohne den hellwach Effekt. Ich bewundere meine Kinder das sie es jeden Tag trotzdem pünktlich zur Schule schaffen.

Überhaupt mit dem Sommer geht mir auch immer ein Stück der Leichtigkeit flöten und stattdessen möchte sich ein fetter gemeiner Mops namens Melancholie ins schon gemachte Stimmungsnest setzen. Is ja jetzt Platz dadrin sozusagen.

Und ja es kostet mich wirklich Kraft dem blöden Mops den Weg zu verstellen und ihm die letzten Sonnestrahlen und die Farben der Bäume um die Ohren zu knallen.
Da sieh du Schuft, noch ist es nicht zu spät, nimm das und dies und so weiter und so fort...









In der Werkstatt dagegen schwebe ich jetzt gerade zwischen den Dingen. Neue Schmuckstücke entstehen aus der inneren Kraft, diesem Akku das der Sommer mir unter die Haut, mitten ins Herz gepflanzt hat.

Wir sind nächste Woche schon wieder unterwegs. Dornbirn. Ich habe schon mal davon geschrieben. Vom Land der lässigen lieben Leute im Vorarlberg.
Natürlich möchte ich, weil die Leute  dort so besonders sind, mit einem schönen Messestand, mit schönem Schmuck, toller Deko
(welche Blumen vielleicht Alpenveilchen die sind so schön altmodisch und irgendwie robust wunderbar)
und  am besten ohne Pickel  auf der Nase oder sonstiger promineter Stelle eine gute Zeit haben.

Das wäre dann schon was. So ein kleiner Minisommer mitten Herbst.

Also bei aller Herbstmelancholie vergesst ihn nicht, den Minisommer den ihr euch selber machen könnt.  Er ist ja da, in euch. Auch wenn da manchmal einfach der fette Mops draufsitzt. Wenigstens hält er ihn dann  schön warm.
Alles Liebe Martina